Food Swap – kaufst Du noch oder tauscht Du schon?

Was ist eigentlich Food Swap?

Laut Wikipedia: „Mit dem aus den USA stammenden Ausdruck Food Swap (engl. aus Food, dt. Essen, Nahrung und Swap, zu deutsch Austausch, Tauschhandel) werden Treffen bezeichnet, bei denen die Teilnehmer ausschließlich selbst hergestellte oder erzeugte Nahrungsmittel wie Früchte, Gemüse usw., Konserven (Marmelade etc.) oder z. B. Brot untereinander tauschen.“

Zwei Freundinnen aus Hamburg, Yelda Yilmaz, gelernte Fotografin, und Swantje Havermann, Ergotherapeutin, haben  diesen Trend aus den USA auf ein viel schöneres Level gehoben. Auf ihren Food Swap Partys dient das gemeinsame Abendessen als Plattform zum Kennenlernen, Essen, Probieren und Austausch von Ideen.

Jeder der Teilnehmer bringt 5 selbstgemachte Produkte mit und  stellt 4 davon auf einen „Gabentisch“. Eins davon kommt auf die gemeinsame Tafel. Es wird gemeinsam gegessen  und probiert, jeder stellt sein Produkt vor und natürlich tauschen sich die Teilnehmer nicht nur über ihre selbst gemachten Produkte aus. So  entsteht beim gemeinsamen Essen ein Raum für neue Ideen und Inspirationen oder es entwickeln sich neue Bekanntschaften mit Gleichgesinnten.

Am Ende des Abends hat jeder Teilnehmer  die Möglichkeit Speisen auszutauschen, die einem besonders gut gefallen haben. So kann sich man das aussuchen und mitnehmen und was einem selbst am  Besten geschmeckt hat  – im Gegentausch zu seinen mitgebrachten Sachen. Das ist der der Unterschied zu den Food Swap Partys aus den USA.  Da tragen sich nach Inaugenscheinnahme und Probieren  die jeweiligen Interessenten in die bei den Produkten ausgelegten Listen ein. Nach Vereinbarung der Tauschwerte werden schließlich die einzelnen Angebote unter den Interessenten nach Art einer „stillen Versteigerung“ verteilt.

Bei den Food Swap Partys nach der Idee von Yelda Yilmaz und Swantje Havermann geht es nicht darum Wert und Gegenwert zu errechnen. Hier geht es darum,  saisonale Speisen und Lebensmittel ins Bewusstsein rufen und auch ein wenig der Lebensmittelverschwendung zu trotzen.

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